Als mein Vater vor 4 ½ Jahren verstarb, war sie von einem auf den anderen Tag da und doch irgendwie nicht wirklich präsent –  die Trauer!

Irgendwie ist es klar, dass die Trauer kommt, wenn der geliebte Mensch geht und doch gibt es so viele Möglichkeiten ihr aus dem Weg zu gehen. Direkt nach dem Tod eines Menschen, bietet das ganze Organisieren von Beerdigung, bürokratischen Klärungen und Wohnungsauflösung so viele Möglichkeiten, die Trauer zu verdrängen. Wenn all diese Dinge dann erledigt sind, geht es oft wieder zur Arbeit, die einen vermeintlich ablenkt oder zum Sport, der plötzlich exzessiv betrieben wird oder in neue Projekte mit der Familie, die genau jetzt unbedingt verfolgt werden müssen.

Nach meiner Erfahrung sind all das einfach nur Wege, um der Trauer aus dem Weg zu gehen, um wegzuschauen und die Türe zu dieser immensen Traurigkeit, der Schwere, der Wut, der Verwürfe und der Enttäuschung zu verschließen.

Aber soll ich dir was sagen? Die Türe lässt sich nicht verschließen und die Trauer lässt sich nicht ignorieren, egal wie sehr wir es versuchen. Sie hat Geduld und Zeit und bleibt, so lange bis wir hinschauen.

Nachdem ich die ersten Monate nach dem Tod meines Vaters mich mit 100% Power in den Job und den Sport gestürzt hatte, musste auch ich dies schmerzhaft erfahren. Von einem Tag auf den anderen ging es nicht mehr und ich wusste, dass ich was ändern musste und es an der Zeit war, hinzuschauen.

Ich war damals eine längere Zeit orientierungslos auf meinem Weg der Trauerarbeit. Ich wusste, dass ich die Trauer zulassen musste, wusste aber nicht, wie ich es angehen sollte. Ich suchte im Internet nach Möglichkeiten, mich mit anderen Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht hatten auszutauschen. Aber ich fand nichts, was mich ansprach. Ich las Bücher zur Trauerverarbeitung und versank in Blogbeiträgen zu den Phasen der Trauer, aber meist verunsicherte mich das noch viel mehr und mein Weg wurde immer unklarer und nebliger.

Schließlich fand ich Hilfe in Tools und Wegen, die ich erst gar nicht mit dem Thema Trauer in Verbindung gebracht hatte. Ich nutzte Coachingfragen, um mir über meine aktuelle Situation bewusst zu werden; hörte Podcast zu persönlicher Weiterentwicklung und merkte dadurch, wie sehr ich mich durch die Erfahrung weiterentwickelt hatte, ich begann zu meditieren und nutzte die Meditationen, um mich und meine Gedanken zu reflektieren und ins Gespräch mit meinem Vater zu gehen und ich ging achtsamer mit mir um und begann im Alltag auf mich und meine sensible Situation Rücksicht zu nehmen.

Heute ist es mein absolutes Herzensprojekt all diese Schritte, die mir damals so sehr geholfen haben an Menschen weiterzugeben, die aktuell dort stehen, wo ich vor 3-4 Jahren auch stand. Umgeben von dem schweren Gefühl der Trauer in einer Welt, in der kein Raum für Tod und Gespräche darüber ist.

Der kostenlose back2happiness-Club, der erstmalig vom 22.03. – 28.03.2020 stattfindet eröffnet genau dafür den Raum. In einer kleinen, geschlossenen Gruppe unterstützen wir uns gegenseitig dabei, die Trauer zuzulassen und hinzuschauen. Tägliche Coaching-PDFs mit erklärenden und unterstützenden Nachrichten von mir, geben dir einen möglichen Weg vor, von welchen Seiten du dich an deine Trauer herantrauen und wie du aktiv hinschauen kannst. Du wirst dabei die ganze Woche von mir begleitet und kannst dich mit deinen Fragen, Sorgen und Ängsten an mich wenden.

Der back2happiness-Club ist das Angebot, das ich mir damals gewünscht habe und du kannst dir gar nicht vorstellen, wie happy ich bin, dass ich diese Vision, die schon so lange in mir schlummert, nun endlich mit dir teilen kann.

Weitere Informationen zum dem Club und eine Möglichkeit, dich kostenlos anzumelden, findest du hier.

Falls du noch Fragen hast, melde dich gerne bei mir.

Ich freue mich darauf, dich auf diesem Wege persönlich kennenzulernen.

Alles Liebe,

Deinen Vanessa