Über mich

Herzlich willkommen,

bevor ich dir von mir und meinem Weg erzähle, möchte ich dir eins gerne sagen:

Du bist nicht alleine mit deiner Trauer!

Glaube mir, wir fühlen uns in der Trauer oft so alleine und einsam, aber das sind wir nicht. Wir alle machen früher oder später die Erfahrung und indem wir darüber reden, können wir uns gegenseitig unterstützen.

Hallo, ich bin Vanessa!

 

Herzlich willkommen,

schön, dass du den Weg zu meiner Seite gefunden hast.

Wahrscheinlich bist du nicht ohne Grund hier… Vielleicht hast du einen lieben Menschen verloren oder eine schwere Trennung oder irgendeine andere schwierige Situation durchlebt, die dir den Boden unter den Füßen weggezogen hat. Und vielleicht merkst du nun mehr und mehr, dass du irgendwie nicht mehr so richtig in dein „altes“ Leben zurückfindest.

Vielleicht spürst du auch, dass die Dinge, die dir früher Spaß gemacht haben, keine Erfüllung mehr bringen; dass du die Gespräche und Treffen mit Freunden häufig langweilig und belanglos findest und vielleicht auch, dass deine Beziehung zu deinem Partner oder deiner Partnerin sich verändert hat. Alles erscheint dir so unfassbar unwichtig.

So ging es mir auch vor 4 Jahren.

Am 20.11.2015 ist mein lieber Papa verstorben. Vorweg ging ein Jahr voller Bangen und Hoffen und den üblichen Auf und Abs, die jeder kennt, der einen schwer kranken Menschen in seinem Umfeld hat.

Nach einem Jahr voller Funktionieren und Kümmern, wusste ich nach seinem Tod nicht mehr wo ich hin gehörte und was meine Aufgabe hier war. Egal, was ich machte oder mit wem ich sprach, alles fühlte sich unwichtig und nicht richtig an. Ich hatte ein Jahr lang funktioniert. War von Intensivstationen zu Rehas, Krankenkassen und Pflegediensten gelaufen und wieder zurück. Alles mit dem einen Ziel – meinem Vater wieder sein altes Leben zu ermöglichen. Als er dann doch schließlich starb, war ich vollkommen leer und wusste nicht mehr, wo ich hin gehörte.

Für eine lange Zeit, fühlte sich mein Leben so an, als ob es nicht zu mir gehöre. Als würde ich jemand anderen in seinem Leben beobachten. Aber ich war das irgendwie nicht mehr. Irgendwann las ich in Oprah Winfreys Buch „Was ich vom Leben gelernt habe“ einen Satz, der mich nachhaltig bewegt hat: „Weil wir sterben, müssen wir jetzt leben.“ Es stimmt!

Mein Vater hätte nie gewollt, dass ich mich so verliere und den Spaß am Leben nicht mehr spüre.

Also machte ich mich auf die persönlichste, schwierigste und gleichzeitig schönste Reise, die es meiner Meinung nach gibt. Die Reise zu mir selbst. Ich begann eine Gesprächstherapie bei einer wunderbaren Therapeutin, bei der ich all die Wut und Trauer, die ich vor meinen Lieben zurückhielt rauslassen durfte; ich begann mich gesünder zu ernähren und mich wieder wohler in mir zu fühlen; ich las sehr viel zur Persönlichkeitsentwicklung und machte eine Ausbildung zum systemischen Coach und schließlich entdeckte ich die wunderbare Welt der Achtsamkeit und Meditation mit deren Hilfe ich wieder zurück in die Lebensfreude gefunden habe.

Heute, 4 Jahre später bin ich unglaublich dankbar für die Erfahrungen mit meinem Vater und ich bin ihm so dankbar, dass er mir durch seinen frühen Verlust die Möglichkeit gegeben hat, zu erkennen, dass das Leben endlich ist und dass es zu kurz ist, um die Zeit mit Dingen zu verschwenden, auf die man an seinem letzten Tag nicht zurückblicken möchte. Ich fühle mich stärker mit mir verbunden und in meiner puren Kraft und Lebensfreude als jemals zuvor und ich möchte dir gerne Möglichkeiten aufzeigen, trotz tiefster Trauer wieder dorthin zu kommen. Back to happiness eben 😉.

Alles Liebe

Deine Vanessa